Dienstag, 13. Oktober 2009

Die erste Woche

Leider hat mich die im Rheinland sehr geschätzte Telekommunikationsfirma "NetCologne" in der ersten Woche ziemlich im Stich gelassen und der Blog wollte kein Anfang finden....
trotzdem will ich noch ein paar Worte über die letzten paar Tage verlieren...


Montag, 06. Oktober 2009

Eigentlich war meine Motivation für diesen Tag beispiellos hoch und das Tagespensum ebenso.
Doch zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht mit Herber
t und Erika gerechnet.
Herbert, schon jenseits der 70 und mein neuer Nachbar, hat mich praktisch noch vor Betreten der Wohnung abgefangen un
d mich auf ein Glas Wein eingeladen. Da es sich meist auszahlt ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn zu pflegen, sollte man da nicht ablehnen. Da aber Herbert viel zu erzählen hat und eine heimliche Liebe zu Lyoner und Beckers hegt, wurde aus dem einen Glas zwei und dann noch eins und noch eins.... also ja, Herbert hat mich abgefüllt. Dafür weiß ich jetzt bestens über sein Leben und sein ausgeklügeltes Raumnutzungskonzept bescheid.
Und ein sehr unkonventionelles Geschenk gabs auch noch :

"wenn einem mal der Durchblick fehlt" :D

Erika ist übrigens ein "eschdes köllner määädschen" und trinkt wie ein Eimer. Vielleicht sollte ich ihr bei Gelegenheit mal einen Trichter
mitbringen, dann gehts schneller und ich bin nicht den ganzen Abend und die halbe Nacht gefesselt....

Was ich übrigens erledigen wollte:
  • Gepäck abladen
  • Putzen
  • Ikea einen Besuch abstatten
  • Möbel aufbauen
  • Duschen
  • Uni Plan Ausdrucken
  • mich für die Module anmelden
  • Früh ins Bett gehen
Und davon geschafft habe ich :

Genau! Aber Kater hab ich bekommen...



Die Orientierungseinheit

Sollte bestehen aus : Orientierung
Bestand jedoch größt
enteils aus : Saufen

OK, ein bisschen Sich-wie-in-der-Grundschule-Fühlen und Esi-Verachtungsblicke von Altsemestern waren auch dabei.

Da ich so richtig informiert da auftauchgetaucht bin, gleicht es einem Wunder dass ich mich doch noch irgendwie in eine der Übungen reinmogeln konnte. Aber wahrscheinlich mal wieder alles nicht so heiß gegessen wies gekocht wird bla bla...
Aber im Prinzip gings mehr um so
ziale Verknüpfung als um vernunftorientiertes Studienwissen.
So gings den ersten Abend ins Wie-auch-immer, eine hun
zordinäre Kneipe , die im verzweifelten Versuch irgendwas Besonderes zu sein, einfach den gesamten Raum mit Sand zugekippt hat...
Und dann die immer mit ihrem Instent-Bier in den winzigen 0,2 Kölsch Gläsern...
aber auf mysteriöse Art und Weise war mein Glas immer voll... nur bezahlt hab ich nie.. komisch.

Am dritten Tag dann die ultimative Kölner Stadt Ralley....
hört sich stupid an , wars auch. Aber wir hatten Spaß und ganz viel Bier. Vor allem sind die Kölner echt locker drauf und sind für jeden Spaß zu haben, da können sich die selbsternannten mentalité francaise - Saarländer noch ne Scheibe abschneiden... Da unterbricht sogar das Bürokraten-Klischee "Bahnmitarbeiter" seine überaus wichtige Arbeit um ein Ei mit sämtlichen Stempeln aus dem DB Repertoir zu versehen, ohne dass sich irgendjemand aus der sich bildenden Warteschlange hinter uns beschwert...





Auch sonst wars ganz niedlich. Wir haben uns tolle Namensschildchen gebastelt
und haben uns ausgezogen.
Aber im Piranha gabs den großen Co
la Whiskey für 3 Euro --> TOP!



Hier noch ein paar bildliche Auszüge:


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